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Was kostet individuelle Software wirklich?

23. August 2026

Fragen Sie fünf Agenturen, was Ihre Software kostet, und Sie bekommen fünfmal die Antwort "kommt darauf an". Das stimmt sogar, ist aber auch bequem. Dieser Artikel zeigt, was den Preis individueller Software tatsächlich bestimmt, nennt marktübliche Spannen für Websites, CRM-Systeme und Buchungssysteme und erklärt, warum wir vor Projektstart einen Festpreis nennen. Die Logik gilt in München genauso wie in Zürich, Wien oder Dubai.

Warum Sie selten eine klare Antwort bekommen

Software hat keinen Listenpreis, weil der Umfang enorm schwankt. Ein Buchungssystem für einen Friseursalon und eine Buchungsplattform für eine Klinikgruppe tragen denselben Namen, aber nicht dasselbe Budget. So weit ist die Ausrede berechtigt. Der zweite Grund ist unbequemer: Viele Agenturen rechnen nach Stunden ab. Wer sich auf keine Zahl festlegt, gibt das Kostenrisiko an Sie weiter. Je unschärfer das Projekt zu Beginn definiert ist, desto besser für den Dienstleister.

Die ehrliche Antwort ist keine einzelne Zahl, sondern eine Methode: Umfang klären, Integrationen und Sonderfälle benennen, dann das Ganze bepreisen. Genau diese Reihenfolge trennt kalkulierte Angebote von geratenen.

Die vier echten Kostentreiber

Fast jedes seriöse Angebot lässt sich auf vier Faktoren zurückführen. Kann ein Anbieter Ihren Preis nicht entlang dieser Linien erklären, wurde er nicht kalkuliert, sondern geschätzt.

Den Umfang sieht jeder. Integrationen und Sonderfälle sind die Posten, die Budgets sprengen, weil sie sich in Nebensätzen verstecken: "Das soll dann auch mit unserer Buchhaltung reden." Ein sauberes Scoping bringt genau diese Sätze auf den Tisch, bevor über Geld gesprochen wird.

Umfang

  • Anzahl Seiten, Rollen und Abläufe
  • Individuelles Design oder bewährte Muster
  • Inhalte in einer oder mehreren Sprachen

Integrationen

  • Zahlungen, WhatsApp, Buchhaltung, Kalender
  • Saubere Schnittstellen sind günstig, Altsysteme nicht
  • Datenübernahme aus bestehenden Tools

Sonderfälle

  • Stornos, Erstattungen, Berechtigungen
  • Was passiert, wenn etwas schiefgeht
  • Oft der größte Teil des echten Aufwands

Betrieb

  • Hosting, Monitoring, Backups
  • Sicherheitsupdates und kleine Korrekturen
  • Kosten, die nach dem Launch weiterlaufen
Leistungsumfang · vor Projektstart fixiert
Umfang11 Seiten · DE + EN
IntegrationenStripe · WhatsApp · GA4
Zeitplanlive in 5 Wochen
PreisFestpreis · keine Stundensätze

Marktübliche Spannen zur Orientierung

Die folgenden Zahlen sind ausdrücklich branchenübliche Spannen, wie sie Agenturen und Freelancer im DACH-Raum öffentlich aufrufen. Es sind nicht unsere Preise, Nuvalo arbeitet mit einem Festpreis pro Projekt. Als Plausibilitätscheck für Angebote auf Ihrem Tisch taugen sie trotzdem:

Misstrauen Sie Angeboten weit unter diesen Spannen. Dahinter steckt meist ein Template mit Ihrem Logo, oder ein Preis, der mit jeder Änderung weiter wächst.

  • Template-Website vom Freelancer: grob 1.000 bis 5.000 Euro
  • Individuelle Unternehmens-Website mit SEO, mehrsprachig: grob 5.000 bis 25.000 Euro
  • Individuelles CRM, Kundenportal oder Buchungssystem: grob 15.000 bis 100.000 Euro und mehr
  • Agentur-Stundensätze: üblich sind 80 bis 160 Euro in Deutschland und Österreich, in der Schweiz eher darüber

Warum billig oft doppelt kostet

Die teuerste Software ist die billige, die Sie neu bauen lassen müssen. Eine Website für 1.500 Euro, die langsam lädt, bei Google unsichtbar bleibt und auf dem Handy auseinanderfällt, spart nichts. Sie kostet den Neubau plus jeden Kunden, der in der Zwischenzeit abgesprungen ist. Dasselbe gilt für das CRM vom Freelancer, der nicht mehr erreichbar ist, und für Buchungstools, die niemand erweitern kann.

Billigangebote sparen genau dort, wo Sie es in der Demo nicht sehen: Fehlerbehandlung, Sicherheit, Ladezeit, saubere Datenstrukturen, Dokumentation. Der Unterschied zeigt sich im dritten Monat, wenn die erste Änderung ansteht und die Antwort lautet: "Dafür müssten wir alles neu machen." Einmal solide bauen ist fast immer günstiger als zweimal bauen.

So entsteht ein seriöser Festpreis

Ein Festpreis ist keine mutige Schätzung, sondern das Ergebnis eines strukturierten Scopings: Was muss die Software können, wer nutzt sie, mit welchen Systemen spricht sie, welche Sonderfälle zählen. Bei Nuvalo passiert das vor Projektstart. Sie erhalten einen schriftlichen Leistungsumfang und eine verbindliche Zahl. Verschätzen wir uns, ist das unser Risiko, nicht Ihre Rechnung.

Wir bauen mit deutschem Engineering-Anspruch und der Geschwindigkeit unseres Standorts Dubai: live in Wochen, nicht in Quartalen. Der schnellste Weg zu einer echten Zahl für Ihr Vorhaben beginnt direkt unter diesem Artikel.

Häufige Fragen

Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?

Branchenüblich kosten Template-Websites vom Freelancer grob 1.000 bis 5.000 Euro, individuelle Unternehmens-Websites mit SEO und mehreren Sprachen grob 5.000 bis 25.000 Euro. Der Preis hängt von Umfang, Designtiefe, Integrationen und Sprachen ab. Nuvalo nennt vor Projektstart einen Festpreis für den gesamten Leistungsumfang.

Was kostet ein individuelles CRM oder Buchungssystem?

Marktüblich liegen individuelle CRM-Systeme, Kundenportale und Buchungssysteme grob zwischen 15.000 und 100.000 Euro und mehr, je nach Umfang und Integrationen. Die größten Preistreiber sind Schnittstellen zu Altsystemen sowie Sonderfälle wie Stornos, Berechtigungen und Datenübernahmen.

Warum nennen Agenturen keine Preise?

Agenturen nennen oft keine Preise, weil der Projektumfang stark variiert und weil Stundenabrechnung das Kostenrisiko zum Kunden verschiebt. Eine Agentur, die den Projektumfang sauber klärt, kann einen Festpreis nennen. Kann ein Anbieter die Kostentreiber nicht erklären, wurde der Preis geraten, nicht kalkuliert.

Was bedeutet Festpreis in der Softwareentwicklung?

Festpreis in der Softwareentwicklung bedeutet: Der Kunde erhält vor Projektstart einen schriftlichen Leistungsumfang und einen verbindlichen Preis. Dauert die Umsetzung länger als geplant, trägt der Anbieter die Differenz. Änderungswünsche werden separat bepreist und vorab vereinbart, das Budget verschiebt sich nie stillschweigend.

Ist ein billiges Angebot ein gutes Geschäft?

Ein sehr billiges Software-Angebot ist meist kein gutes Geschäft. Gespart wird an unsichtbaren Grundlagen wie Sicherheit, Fehlerbehandlung und sauberen Datenstrukturen. Viele Unternehmen zahlen am Ende doppelt: einmal für die billige Version, einmal für den Neubau. Solide gebaut zum fairen Festpreis ist über zwei Jahre gerechnet günstiger.

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